Hinweis: Dieser Artikel fasst öffentlich verfügbare Informationen zum Thema zusammen und dient ausschließlich der allgemeinen Information. Er ersetzt keine ärztliche Beratung und enthält keine Heil- oder Gesundheitsversprechen. Die Produkte von Treez Club sind Zubehör und haben keine gesundheitliche Wirkung. Bei Fragen zu deiner Gesundheit oder zu Medikamenten wende dich bitte an deine Ärztin oder deinen Arzt.
Eine Befragung unter Menschen mit rheumatischen Erkrankungen hat untersucht, wie viele von ihnen Cannabis anstelle verschreibungspflichtiger Medikamente nutzen. Die Ergebnisse sind interessant, aber sie sind kein Beleg für eine Wirksamkeit. Wir ordnen ein.
Was die Befragung untersucht hat
Befragt wurden Menschen mit rheumatoider Arthritis, Lupus und Fibromyalgie. Ein Teil von ihnen gab an, Cannabis zu nutzen und dafür andere Medikamente reduziert oder ersetzt zu haben. Als Gründe nannten sie vor allem Nebenwirkungen ihrer bisherigen Medikamente.
Was die Ergebnisse bedeuten und was nicht
- Die Daten beruhen auf Selbstauskünften. Ob Beschwerden tatsächlich besser wurden, wurde nicht gemessen.
- Es gab keine Vergleichsgruppe. Deshalb lässt sich nicht sagen, ob Veränderungen auf Cannabis zurückgehen.
- Kontrollierte klinische Studien zu Cannabis bei Rheuma sind bisher selten und klein.
Medikamente nie eigenmächtig absetzen
Rheumatische Erkrankungen brauchen eine fachärztliche Behandlung. Wer Medikamente ohne ärztliche Begleitung absetzt, riskiert Krankheitsschübe und bleibende Schäden. Wer sich für Medizinalcannabis interessiert, sollte das mit der behandelnden Rheumatologin oder dem behandelnden Rheumatologen besprechen. In Deutschland kann Medizinalcannabis nur ärztlich verordnet werden.
Fazit
Die Befragung zeigt vor allem, dass viele Betroffene nach Alternativen suchen. Ob Cannabis bei Rheuma hilft, müssen kontrollierte Studien zeigen. Bis dahin gehört die Entscheidung in ärztliche Hände.
Quelle: internationalcbc.com
