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Cannabis und Schlaf: Was die Forschung über THC, CBD und Schlafphasen sagt

Titelbild: Cannabis und Schlaf: Was die Forschung über THC, CBD und Schlafphasen sagt

Hinweis: Dieser Artikel fasst öffentlich verfügbare Informationen zum Thema zusammen und dient ausschließlich der allgemeinen Information. Er ersetzt keine ärztliche Beratung und enthält keine Heil- oder Gesundheitsversprechen. Die Produkte von Treez Club sind Zubehör und haben keine gesundheitliche Wirkung. Bei Fragen zu deiner Gesundheit oder zu Medikamenten wende dich bitte an deine Ärztin oder deinen Arzt.

Schlafprobleme sind weit verbreitet, und viele Menschen fragen sich, welche Rolle Cannabis dabei spielt. Die Forschung dazu ist noch jung und die Ergebnisse sind uneinheitlich. Dieser Artikel ordnet ein, was bisher bekannt ist, und was nicht.

Wie Cannabinoide mit dem Schlaf zusammenhängen

Cannabinoide wirken über das Endocannabinoid-System (ECS), das unter anderem an der Regulierung von Schlaf-Wach-Rhythmus, Stimmung und Stress beteiligt ist. THC und CBD werden in Studien unterschiedlich beschrieben:

  • THC wird in Untersuchungen mit einem schnelleren Einschlafen in Verbindung gebracht, verkürzt aber gleichzeitig den REM-Schlaf, also die Phase, in der wir intensiv träumen.
  • CBD wird vor allem im Zusammenhang mit Stress und Anspannung erforscht. Belastbare Belege für eine schlaffördernde Wirkung gibt es bisher nicht.

Was über REM-Schlaf und Gewöhnung bekannt ist

Wer regelmäßig THC konsumiert, kann eine Toleranz entwickeln. Beim Absetzen berichten viele von unruhigem Schlaf und sehr lebhaften Träumen, dem sogenannten REM-Rebound. Kurzfristige Effekte sagen deshalb wenig über die Schlafqualität auf Dauer aus.

Indica, Sativa und Terpene

Indica-dominanten Sorten und Terpenen wie Myrcen wird oft eine beruhigende Wirkung zugeschrieben. Wissenschaftlich gesichert ist das nicht: Die Bezeichnungen Indica und Sativa sagen wenig über die tatsächliche chemische Zusammensetzung aus, und Sortennamen sind nicht standardisiert.

Was du bei Schlafproblemen tun kannst

  • Anhaltende Schlafstörungen ärztlich abklären lassen. Hinter Schlafproblemen können körperliche oder psychische Ursachen stecken.
  • Bewährte Schlafhygiene: feste Schlafzeiten, wenig Bildschirm am Abend, kein Alkohol und kein schweres Essen vor dem Schlafengehen.
  • In Deutschland kann Medizinalcannabis nur ärztlich verordnet werden. Ob es im Einzelfall infrage kommt, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt.

Fazit

Cannabis beeinflusst den Schlaf messbar, vor allem die Traumphasen. Ob das den Schlaf verbessert, ist nicht belegt. Für Schlafprobleme ist Cannabis keine Lösung, die man sich selbst verordnen sollte.

Quelle: growdiaries.com